MIT Brandenburg stellt sich hinter Katherina Reiche – deutliche Kritik an CDA-Forderungen und SPD-Vorstößen

MIT Brandenburg stellt sich hinter Katherina Reiche – deutliche Kritik an CDA-Forderungen und SPD-Vorstößen

Der Landesvorsitzende Dr. Eckehard Fritsch sowie die stellvertretenden Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Brandenburg, Dr. Saskia Ludwig, Ferdinand Fiedler, Sven Reimer sowie Frank Goral weisen die aktuellen Rücktrittsforderungen aus der CDA (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft) an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in aller Deutlichkeit zurück.

Anlässlich der aktuellen Rücktrittsforderungen aus CDA-Kreisen mahnt der Landesvorsitzende der MIT Brandburg, Dr. Eckehard Fritsch: „Statt Personaldebatten brauchen wir jetzt die volle Rückendeckung für unseren Mittelstand und somit auch Zukunftsperspektiven für Arbeitnehmer. Wir brauchen Klarheit und Entlastung, statt wirtschaftspolitisches Durcheinander.“

„Katherina Reiche steht zu den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft in besonderer Weise – und verkörpert somit die Werte unserer CDU. Die soziale Marktwirtschaft ist und bleibt der richtige ordnungspolitische Kompass – auch und gerade auf dem Weg zu einer gelingenden Energiewende. Wer stattdessen auf abstruse Rücktrittsforderungen setzt, schadet mehr als er nützt. In diesem Zusammenhang rufe ich unseren Bundeskanzler dazu auf, mehr Rückhalt und Unterstützung zu verschaffen, statt interne Konflikte zu befördern“, so die stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Saskia Ludwig.

Ferdinand Fiedler, stellvertretender Vorsitzende der MIT Brandburg, kritisiert den Vorsitzenden der CDA, Dennis Radtke: „Herr Radtke zeigt deutlich, dass er im Hinblick auf die anstehende Bundestagung der CDA am 24. April die innere Spannung in den eigenen Reihen nicht mehr kontrollieren kann. Die CDA täte gut daran, sich zu fragen, wessen Interessen sie eigentlich vertritt. Wer vorgibt, für ihre eigenen Arbeitnehmer zu sprechen, sollte seine Energie nicht fehlleiten – zumal Bärbel Bas und Lars Klingbeil genug Angriffsfläche bieten, um sich mit ihnen auseinanderzusetzen.“

Bärbel Bas hat zuletzt durch ihre grundsätzliche Kritik an Arbeitgebern zu deutlichen Reaktionen bei Unternehmern und Arbeitgeberverbänden geführt.

Stellvertretender Vorsitzender, Sven Reimer, fügt hinzu: „Die aktuelle Politik von Lars Klingbeil und Bärbel Bas sorgt aus der Sicht unseres Mittelstands nur weiter für wachsende Verunsicherung statt verlässlicher Rahmenbedingungen.“

„Wer Unternehmer angreift, schadet letztendlich auch den Arbeitnehmern und gefährdet Wohlstand.“ — Frank Goral, stellvertretender Vorsitzender der MIT Brandenburg

Eine Politik, die Arbeitgeber unter Generalverdacht stelle, führe zwangsläufig zu weniger Investitionen und sinkender Beschäftigung. Die MIT Brandenburg warnt vor diesem wirtschaftlichen Rückschritt und fordert eine klare wirtschaftsfreundliche Ausrichtung.